Über den Deutschen Arbeitsschutzpreis

 

Worum geht’s beim Deutschen Arbeitsschutzpreis?

Mit dem Deutschen Arbeitsschutzpreis werden alle zwei Jahre Unternehmen ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Beschäftigten engagieren. Gefragt sind clevere Konzepte und Prozesse oder neuartige Produkte und Technologien.

Die Bewertung der einzelnen Beiträge erfolgt zudem innerhalb der Größenklassen „kleine und mittlere Unternehmen“ (1 bis 249 Beschäftigte) sowie „große Unternehmen“ (ab 250 Beschäftigte). Insgesamt wird der Deutsche Arbeitsschutzpreis an vier Unternehmen vergeben, wobei jede Auszeichnung mit 10.000 Euro dotiert ist.

Warum gibt es den Deutschen Arbeitsschutzpreis?

Die Arbeitsbedingungen haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Der technologische Wandel beispielsweise beschleunigt die Betriebsabläufe und setzt von den Beschäftigten viel Flexibilität und die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen voraus. Auch der demografische Wandel, durch den es künftig mehr ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geben wird, wirkt sich auf die Betriebe aus. Insbesondere Handwerksbetriebe müssen Sorge dafür tragen, dass Beschäftigte auch körperlich schwere Arbeiten länger und möglichst ohne vermehrte Fehlzeiten ausüben können.

Der Deutsche Arbeitsschutzpreis will Wege aufzeigen, vorausschauend und effektiv mit diesen Herausforderungen umzugehen. Im Mittelpunkt steht dabei die Botschaft, dass sich kluge Präventionsarbeit auszahlt – weil sie die Gesundheit der Beschäftigten aktiv schützt und damit Fehlzeiten und betrieblichen Störungen vorbeugt.

Was wird bewertet?

Die Bewertung der eingereichten Bewerbungen basiert auf vier Kriterien, die mit gleicher Gewichtung einfließen:

  1. Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit des vorgestellten Konzepts/Produkts
  2. Konkrete Umsetzung im Unternehmen
  3. Technischer oder sozialer Innovationsgrad der Maßnahme
  4. Übertragbarkeit auf andere Betriebe

Wer sind die Ausrichter?

Der Deutsche Arbeitsschutzpreis ist Teil der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA), in der Bund, Länder und Unfallversicherungsträger ihre Aktivitäten zum betrieblichen Arbeitsschutz zusammenführen. Träger des Preises sind das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV).

Wer bewertet die Bewerbungen?

Eine fachkundige Jury, der Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft sowie Verbänden angehören, bewertet die Beiträge und nominiert zwölf potenzielle Preisträgerinnen und Preisträger.

Die nominierten Unternehmen werden im Herbst 2017 schriftlich informiert und mit einem Porträt in der offiziellen Wettbewerbsbroschüre vorgestellt.

Wann ist die Preisverleihung?

Die nominierten Unternehmen erhalten eine Einladung zur Messe A+A in Düsseldorf. Das weltweit wichtigste Fachforum für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit findet vom 17. bis 20. Oktober 2017 statt. Dort werden die Gewinnerinnen und Gewinner des Deutschen Arbeitsschutzpreises 2017 öffentlichkeitswirksam bekannt gegeben.

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